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Ich habe keine eigenen Kinder. Ich habe alles versucht, um eigene Kinder zu bekommen. Und es sollte nicht sein. Ich hatte die Wahl: In Sack’ und Asche gehen, trauern und mein lebensfrohes Leben für beendet erklären, weil sich mein sehnlichster Wunsch nicht erfüllt hat. Aber ich habe mich anders entschieden; ganz bewusst und bin den – bisweilen durchaus steinigen – Weg gegangen, der mich dahin geführt hat, wo ich heute bin: Kinderlos glücklich, erfüllt und fröhlich (*jedenfalls meistens*).

Weil ich mir aber nicht alles, was mit Kindern zu erleben ist, versagen will, habe ich einen Weg gefunden, mit der Kinderlosigkeit umzugehen. Ich lade immer wieder die Kinder einer Freundin ein… früher war es nur die Älteste, die ich zum “Mädchenwochenende” eingeladen habe; inzwischen sind es sie und ihre jüngere Schwester und ihr jüngerer Bruder; Kids im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. Alle auf einmal – für 48 Stunden. Und ich finde es herrlich. Denn wenn die Kids bei uns zu Besuch sind, machen wir all’ das mit ihnen, was Eltern in dieser Häufung vielleicht nicht gutheißen würden: Eisessen, rutschen auf dem besonderen Spielplatz, Bummeln mit Einkaufen von lustigen Glitzer-Katzen-Tshirts und Lego-Flugelementen, deren Namen ich mir nicht mal merken kann, Tram fahren, U-Bahn fahren, schon wieder Eis essen, Kino mit viiiiiiel Popcorn, Nudeln und wieder Eis, Drei ???-Hörspiel hören, Wii spielen etc pp.

Ich sage es Euch: Ich finde das HERRLICH und habe einen mordsmässigen Spaß mit den Kinds gehabt. Aber das Schönste war, die glücklichen Kinder und die strahlenden Augen von meinem Mann (und mir auf den Fotos) zu sehen: Erfüllt, fröhlich, glücklich… und am Ende vom Abend auch etwas erschöpft aber v.a. auch dankbar, dass wir mit den Gastkindern all’ das erleben dürfen, was die Menschen mit Kindern eben auch erleben. So ist unsere Seele erfüllt mit Kinderleben und Kinderlachen… … auch wenn es nicht unsere eigenen Kinder sind. Aber wir sind eben die “Herzenstante” und der “Herzensonkel” – wenn es schon keine echten Blutsbande sind. Die Begriffe haben die Kids übrigens selbst ausgedacht, nachdem sie sagten: “Schade, dass Ihr nicht auch zur Familie gehört. Aber im Herzen tut ihr das. Denn Ihr seid Herzensfamilie.” Dafür bin ich dankbar. Sehr.

PS: Als wir die Kinder nach 48 Stunden abgegeben haben und wieder alleine zu Hause waren, haben wir immer noch gelacht und gelächelt… und sind erschöpft auf’s Sofa gesunken und haben die Stille genossen. 2 Seiten der Medaille – wir haben uns entschieden, beide zur gegebenen Zeit vollstens zu genießen. 🙂

PS: Wenn auch Du den Weg in das ‘neue’ kinderlose aber genußreiche und freudvolle Leben finden möchtest, dann melde Dich gerne bei mir. Als Coach habe ich mich darauf spezialisiert, Dich dabei zu unterstützen; mehr dazu auf www.kindersehnsucht.de – meld’ Dich gerne! …und das Kennenlern’-Telefonat ist sogar kostenlos!